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Weihwasser - Dürre

Weihwasserbehälter in St. Clemens (c) Clementine
Weihwasserbehälter in St. Clemens
Datum:
Sa. 20. Nov. 2021
Von:
St. Clemens

In der Küche unseres Hauses hing neben der Tür ein kleines Weihwasserbecken. Jeden Morgen nach dem Frühstück, wenn meine Geschwister und ich das Haus verließen, um zur Schule zu gehen, nahmen wir etwas Weihwasser und machten ein Kreuzzeichen. Damit stellten wir unseren Weg zur Schule und den ganzen Tag unter den Segen Gottes. Wir waren geborgen in seiner Hand.

Beim Betreten einer Kirche spielt das Weihwasser heute oft noch eine wichtige Rolle. Die Gläubigen tauchen ihre Finger ins Weihwasserbecken und bekreuzigen sich. Dieser Brauch, der an die Taufe erinnert, ist leider oftmals zu einer recht gedankenlosen und oberflächlichen Geste geworden.

Wenn der Priester das Weihwasser segnet, spricht er im Segensgebet: ‚Segne, Herr, dieses Was-ser, damit es uns ein Zeichen sei für die Taufe, die wir empfangen haben.‘ Und im Segensgebet über das Salz, das dem Weihwasser zugefügt wird, heißt es: ‚Gewähre, Herr, dass, wo dieses vom Salz durchwirkte Wasser ausgesprengt wird, dein Heiliger Geist zugegen sei (…) und uns durch seine Kraft behüte.‘

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind unsere Weihwasserbecken in den Kirchen vorschriftsge-mäß leer und viele Gläubige vermissen das Weihwasser beim Betreten der Kirche.

Vielleicht kann diese 'kirchliche' Weihwasser-Not ein guter Anlass sein, den 'häuslichen' Gebrauch des Weihwassers wieder stärker und bewusster zu beleben. Ein kleines Weihwasserbecken im Haus oder der Wohnung und die tägliche Segnung und Bekreuzigung mit dem geweihten Wasser ‚heiligt unseren Alltag‘ und unser Leben jeden Tag neu. Wir stellen uns damit bewusst unter den Segen Gottes – der in dieser Coronakrise vielleicht besonders notwendig ist.